Der Jahresstart geht mit interessanten Projektentwicklungen einher

BBW hat sich erneut auf eine Ausschreibung zur Stabilisierung und Teilhabe Langzeitarbeitsloser beworben. Sollten wir den Zuschlag wie beantragt erhalten, geht es am 01.03.2019 mit 13 neuen Arbeitsgelegenheiten los. Diese liegen im Sport (SV Piesteritz Handball, SV Wörlitz Fußball und Kegeln, SV Wartenburg), im Sozialen (Diakonie) und in der Bildung (Nachbarschaftstreff, Kreis-Kinder- und Jugend-Ring). Das Projekt „ü35“ besteht dann unabhängig vom bereits im Sommer 2018 realisierten Projekt „35+“.

  

Unser Antrag auf Förderung digitaler Ausstattung in der Berufsausbildung (ÜBS-digital) hat die erste (formale) Prüfungsstufe geschafft. Im nächsten Prüfschritt wird ein Gutachter vor Ort im BBW die bisherige Ausstattung und Ausbildungsmethodik mit den Ausbildern besprechen und bewerten, ob die beantragte Ausstattung planmäßig zur Weiterentwicklung unserer Ausbildung beiträgt.

 

 Darüber hinaus installieren wir ab März 2019 sogenannte „Experimentierräume“ zum Wandel der Arbeitswelt im BBW. Darin werden wir Anforderungen und Ideen aus den Mitarbeiterworkshops 2017-2018 und die Ansätze zum Kompetenz- und Talentmanagement aus dem Arbeitskreis „Systemische Berater“ 2018 aufgreifen.

Ein Team aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird sich mit Fragen zu künftigen Kompetenzen und entstehenden Schnittstellenproblemen auseinandersetzen. Diese Experimentierräume werden gefördert über das Programm unternehmensWertMensch-plus (UWMplus) durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

 

  

Der Modellversuch ANLIN endet dagegen am 31.03.2019 nach einer aufwändig vorbereiteten Transferkonferenz am 28.02.2019. Drei Jahre haben wir unsere Idee zur Implementierung des Nachhaltigkeitsgedankens in die Berufsausbildung weiterentwickelt und verschiedene Methoden ausprobiert. Über diese Zeit haben 62 Ausbilderinnen und Ausbilder sowie 125 Auszubildende aus 15 Ausbildungsbetrieben davon profitiert.

 Was wird davon bleiben?

Geplant ist, die Auszubildenden auch weiterhin an 3 Tagen im ersten Ausbildungsjahr mit den Grundlagen der Nachhaltigkeit vertraut zu machen, ihnen eine externe Betriebserkundung und eine Ideensammlung für das BBW zu ermöglichen. Die Begleitung zusätzlicher Projekte der Auszubildenden wird künftig in kleinerem Rahmen stattfinden. Einzelheiten werden mit den Ausbildungsbereichen nach Abschluss des Modellversuchs besprochen. Die 5-Minuten-Gespräche sollten aber kontinuierlich fortgesetzt und dokumentiert werden. Für die Ausbilder ist die Übernahme der Grundlagen-Schulung zur Nachhaltigkeit in die Ausbildereignungs (AdA) - Kurse als Zusatzmodul (abwählbar) vorgesehen.

 

 

  

Mit einem neuen Projektantrag „FaVi – Fachkräfte Vital“ im Rahmen der Sozialpartner-Richtlinie „Fachkräfte sichern: weiterbilden und Gleichstellung fördern“ bewegt sich BBW weiter auf die Rolle als umfassender Bildungsdienstleister für die Unternehmen der Region zu. Unsere Interessenbekundung wurde als Paukenschlag zum Jahresende 2018 positiv bewertet, die abschließende Antragstellung erfolgt im März 2019. Dazu sind bereits jetzt vielfältige Vorarbeiten und Unternehmenskontakte notwendig. Ziel ist es, kleine und mittlere Unternehmen bei der Weiterentwicklung ihrer Fach- und Führungskräfte zu unterstützen, um so für die Probleme des demografischen Wandels, der Globalisierung und der Digitalisierung bezüglich Fachkräftesicherung gute Strategien entwickeln zu können. Auch diese Qualifizierungsoffensive wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

 



 

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