Chemieberufe
Ansprechpartner
| Chemieberufe: | Günter Ziehme | Tel.: 03491 68 2798 |
Chemikanten/innen steuern und überwachen Maschinen und Anlagen, mit denen sie chemische Erzeugnisse herstellen, abfüllen und verpacken. Chemikanten/innen arbeiten insbesondere in der chemischen Industrie, z. B. bei Herstellern von Düngemitteln, Kunststoffen, Pflanzenschutz- und Desinfektionsmitteln, in Chemiefaserwerken oder bei Produzenten von Kosmetika. Auch in der Farben- und Lackindustrie, in Raffinerien oder in der Pharmaindustrie sind sie beschäftigt.
Der Chemielaborant ist ein attraktiver Beruf mit Tradition und Zukunft. Er hat anspruchsvolle und umfangreiche Aufgaben bei der Qualitätskontrolle und der Produktionsüberwachung in den verschiedenen Bereichen der chemischen Industrie sowie in der Forschung und Entwicklung zu erfüllen.
Chemielaboranten führen selbständig chemische und physikalisch-chemische Analysen durch. Sie messen z. B. physikalische Größen, bestimmen Stoffkonstanten, stellen anorganische und organische Präparate her und führen qualitative und quantitative Untersuchungen durch. Sie arbeiten dabei mit hochmodernen Analysegeräten und werten die Ergebnisse computergestützt aus.
Fachkräfte für Abwassertechnik bereiten Abwässer auf und warten Abwasserrohrsysteme. Dazu überwachen und steuern sie die Betriebsabläufe in Kläranlagen und Kanalbetrieben. Fachkräfte für Abwassertechnik finden Beschäftigung in der Abwasserwirtschaft, z.B. in kommunalen und industriellen Kläranlagen. Darüber sind sie auch in der öffentlichen Verwaltung, z.B. in Umweltämtern sowie in Kanalreinigungsunternehmen tätig.Sie arbeiten in Leitwarten, Labors, aber auch im Freien, z.B. an Faultürmen, Klär- und Absetzbecken. Zum Betrieb von Entwässerungssystemen arbeiten sie in Pumpwerken und in der Kanalisation an Rohren und Sammlern
Produktionsfachkräfte Chemie bedienen Anlagen für chemietechnische Produktions- und Verarbeitungsprozesse und wirken bei deren Wartung und Instandhaltung mit.
Sie arbeiten hauptsächlich in der chemischen Industrie, z.B. in Betrieben der Kunststoff-, Farbstoff-, Klebstoff-, Chemiefaser-, Pflanzenschutz oder Seifenherstellung sowie in Betrieben der Mineralölverarbeitung. Auch in Unternehmen der Arzneimittelindustrie sind sie tätig. Darüber hinaus können sie z.B. bei Herstellern von Farben und Lacken oder in Betrieben der Nahrungsmittelindustrie beschäftigt sein.
Sie bereiten nach Rezepturen Mischungen z.B. für Düngemittel, Mineralölprodukte oder Farben zu. Produktionsfachkräfte Chemie stellen die Apparaturen für den Produktionsprozess ein, bedienen während der Herstellungs- und Verarbeitungsprozesse die größtenteils automatisierten Anlagen und beobachten gleichzeitig die Messinstrumente, um Abweichungen von den vorgegebenen Soll-Werten erkennen und ggf. eingreifen zu können. Der laufenden Produktion entnehmen sie Proben und führen Laborprüfungen durch; beispielsweise bestimmen sie den Säuregehalt und die Dichte eines Stoffes. Ferner wirken sie bei der Verpackung und Lagerung der Endprodukte mit und warten die Anlagen. Abfälle oder Produktionsrückstände führen Produktionsfachkräfte Chemie einer umweltgerechten Beseitigung zu.


